Soziale Netzwerke, Privatsphäre und Werbung - OpenComercial? Oder was?

16. Oktober 2010

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ich habe mir gersten den Film über Mark Zuckerberg angeschaut und ich denke das hat etwas auf mich abgefärbt, nicht so sehr der fiktive Charakter, aber die simple zielorientierte Art wie er mit Technik umgegangen ist, vielleicht auch ein Grund dafür das php sich so verbreiten konnte. Dabei ist mir etwas aufgefallen:

Ich denke wir sollten unseren Umgang mit sozialen Netzwerken unserer Privatsphäre und wie man damit Geld mach überdenken; ein guter Ansatz ist die Entwicklung von Diaspora, ein verteiltes soziales Netzwerk, dass es jedem erlauben soll selbst zu entscheiden was mit all den Daten passiert die ausgetauscht werden. Man hat quasi sein facebook unter seiner eigenen Kontrolle, ich finde die Idee richtig. Doch vielleicht fehlt noch etwas. Man denke daran, dass viele sich nicht leisten können einen eigenen peer server aufrecht zu erhalten, allein für eine Funktion die Andere ihnen kostenlos anbieten (auch wenn man nicht weiss was andere damit machen). Ausser. Ausser man schließt einen Vertrag mit einem Werbeunternehmen, dass dein persöhnliches Netz nutzten darf um darin Werbung zu schalten. Warum sollte ich soetwas perverses machen??? Nun einerseit weil wir im Internt eh schon überschwemmt werden von Werbemüll, den wir dazu nicht gut kontrollieren können und zum anderen ist es mir persöhnlich lieber, dass ich mich direkt verkaufe als dass jemand anders, für mich tut.

Nun die idee könnte so funktionieren: Ich habe einen Server auf dem einige meiner Freunde ihr soziales Netzt mit mir teilen, a la diaspora, wir kommunizieren mit anderen Servern wie es in der inter-server kommunikation vorgesehen ist. Nun jeder Nutzter müsste regelmäßig einen Betrag an mich “spenden”/flattr’n um den Betrieb des Servers aufrecht zu erhalten. Als Nutzer könnte ich jedoch frei entscheiden ob ich nicht einwenig Privatsphäre aufgebe und einem Werbebetreiber etwas über mich verrate, damit er meine Rechnung zahlt. Vom Werbebetreiber würde das jedoch so aussehen . Ein teil seines Werbebudgets würde er freistellen. Diesen betrag wird an die Benutzter ausgezahlt die bei sich Werbung freischalten. Für den Werbebetreiber wäre das Konzept identisch zu der klassischen Werbemethode. Er würde immer noch eine Zielgruppe zwischen X und Y, ledig und mit viel Vorliebe für Filme bewerben, jedoch kann ich selbst entscheiden ab wann ich das alles wieder abschalte. Alles wäre transparenter und die welt etwas weniger willkürlich.

¬ geschrieben von joecks in Uncategorized

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